Zunahme von Essstörungen bekämpfen!

Aus SPD Baden-Württemberg
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Um eine stärkere Transparenz und einen höheren Verbraucherschutz in der Werbeindustrie durchzusetzen, und verzerrten Körperidealen insbesondere bei jugendlichen Mädchen vorzubeugen, fordern wir:

  • Nach dem Vorbild Frankreichs sollen retuschierte Bilder in Medien mit einem einheitlichen, deutlich erkennbaren Hinweis versehen werden. Hierfür fordern wir die SPD-Bundestagsfraktion auf, sich für praktikable und angemessene Kriterien einzusetzen. Selbstverständlich soll der einfache Einsatz von Photoshop nicht kennzeichnungspflichtig sein. Enorme Retuschierungen, die das körperliche Erscheinungsbild substantiell verändern, müssen dagegen angegeben werden.
  • Ebenfalls nach dem Vorbild Frankreichs soll Anstiftung zu Magersucht, das heißt das Verbreiten von Materialien und das Betreiben/Zugänglichmachen von Websites, die Essstörungen wie Bulimie oder Anorexia nervosa verherrlichen oder Motivation und Anleitung für solche geben (Pro-Ana-/Pro-Mia-Websites), verboten werden. Zuwiderhandlung soll hart bestraftwerden. Die geistige und körperliche Gesundheit oft junger, verunsicherter Individuen muss in diesem Fall höher als die Meinungsfreiheit gewertet werden.
  • Verpflichtende Einführung der Lebensmittelampel auf allen Lebensmittelverpackungen.