Vertiefende pädagogische Ausbildung für alle Lehrenden: Unterschied zwischen den Versionen

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Wir fordern, dass in allen Bereichen des Lehramtsstudiums Pädagogik zu einem verpflichtenden Fach, welches darüber hinaus mit psychologischen Inhalten der Verhaltens-, Entwicklungs- und Kognitionspsychologie erweitert wird. Durch  vertiefte Einblicke in die Erziehungswissenschaften können sich Lehramtsanwärter einen besseren Überblick über den Umgang mit verschiedenen Lerntypen verschaffen. Für den richtigen Umgang mit den verschiedensten Lerntypen und das Verständnis für diese Schülerinnen und Schüler ist dies notwendig. Insbesondere Quereinsteiger und Seiteneinsteiger sollen dabei durch vertiefte und längere Weiterbildungen berücksichtigt werden. Der Wechsel zwischen den Schulformen, vor allem zwischen Primar- und Sekundarstufe, wie aktuell verstärkt auch vom Ministerium für Kultus beworben, muss verstärkt auf die unterschiedlichen Ansprüche der Schülerinnen und Schüler angepasst werden.
 
Wir fordern, dass in allen Bereichen des Lehramtsstudiums Pädagogik zu einem verpflichtenden Fach, welches darüber hinaus mit psychologischen Inhalten der Verhaltens-, Entwicklungs- und Kognitionspsychologie erweitert wird. Durch  vertiefte Einblicke in die Erziehungswissenschaften können sich Lehramtsanwärter einen besseren Überblick über den Umgang mit verschiedenen Lerntypen verschaffen. Für den richtigen Umgang mit den verschiedensten Lerntypen und das Verständnis für diese Schülerinnen und Schüler ist dies notwendig. Insbesondere Quereinsteiger und Seiteneinsteiger sollen dabei durch vertiefte und längere Weiterbildungen berücksichtigt werden. Der Wechsel zwischen den Schulformen, vor allem zwischen Primar- und Sekundarstufe, wie aktuell verstärkt auch vom Ministerium für Kultus beworben, muss verstärkt auf die unterschiedlichen Ansprüche der Schülerinnen und Schüler angepasst werden.
 
  
 
Studierende im Lehramtsstudium oder Quereinsteiger und Seiteneinsteiger sollen dafür während ihres Praxissemesters, beziehungsweise vor ihrem Einstieg in den Beruf einige Tage in der Schulsozialarbeit verbringen. Die Lehrenden sollen dabei noch vor dem Referendariat ihre Erfahrungen mit den alltäglichen, außerunterrichtlichen Problemen der aktuellen Schülerinnen und Schüler sammeln und ihre Kompetenzen prüfen. Wie in der Ausbildung zum Vertrauensschüler der Schüler sollen auch Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten praktische und alltagstaugliche Gesprächsabläufe, sowie das aufmerksame Beobachten von Schülern und das auf-Schüler-zugehen vertieft werden.
 
Studierende im Lehramtsstudium oder Quereinsteiger und Seiteneinsteiger sollen dafür während ihres Praxissemesters, beziehungsweise vor ihrem Einstieg in den Beruf einige Tage in der Schulsozialarbeit verbringen. Die Lehrenden sollen dabei noch vor dem Referendariat ihre Erfahrungen mit den alltäglichen, außerunterrichtlichen Problemen der aktuellen Schülerinnen und Schüler sammeln und ihre Kompetenzen prüfen. Wie in der Ausbildung zum Vertrauensschüler der Schüler sollen auch Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten praktische und alltagstaugliche Gesprächsabläufe, sowie das aufmerksame Beobachten von Schülern und das auf-Schüler-zugehen vertieft werden.

Aktuelle Version vom 2. Februar 2021, 12:35 Uhr

Lehrkraft zu sein bedeutet nicht nur Fachwissen und Didaktik mitzubringen, sondern insbesondere auch pädagogisches Einfühlungsvermögen. Alle drei Bereiche sind im Schulalltag essenziell und ebenbürtig und sollten es auch in der Ausbildung der Lehrenden sein. Dies entspricht nicht den aktuellen Gegebenheiten, besonders in bestimmten weiterführenden Schulen und Ausbildungen.

Schulpädagogik, als Fachbereich der Erziehungswissenschaften und die Bildungswissenschaften decken die Pädagogik, im Sinne der Erziehung und das Erlernen von, an jede:n Schüler:in, individuell angepassten Umgang nicht ausreichend ab.

Wir fordern, dass in allen Bereichen des Lehramtsstudiums Pädagogik zu einem verpflichtenden Fach, welches darüber hinaus mit psychologischen Inhalten der Verhaltens-, Entwicklungs- und Kognitionspsychologie erweitert wird. Durch vertiefte Einblicke in die Erziehungswissenschaften können sich Lehramtsanwärter einen besseren Überblick über den Umgang mit verschiedenen Lerntypen verschaffen. Für den richtigen Umgang mit den verschiedensten Lerntypen und das Verständnis für diese Schülerinnen und Schüler ist dies notwendig. Insbesondere Quereinsteiger und Seiteneinsteiger sollen dabei durch vertiefte und längere Weiterbildungen berücksichtigt werden. Der Wechsel zwischen den Schulformen, vor allem zwischen Primar- und Sekundarstufe, wie aktuell verstärkt auch vom Ministerium für Kultus beworben, muss verstärkt auf die unterschiedlichen Ansprüche der Schülerinnen und Schüler angepasst werden.

Studierende im Lehramtsstudium oder Quereinsteiger und Seiteneinsteiger sollen dafür während ihres Praxissemesters, beziehungsweise vor ihrem Einstieg in den Beruf einige Tage in der Schulsozialarbeit verbringen. Die Lehrenden sollen dabei noch vor dem Referendariat ihre Erfahrungen mit den alltäglichen, außerunterrichtlichen Problemen der aktuellen Schülerinnen und Schüler sammeln und ihre Kompetenzen prüfen. Wie in der Ausbildung zum Vertrauensschüler der Schüler sollen auch Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten praktische und alltagstaugliche Gesprächsabläufe, sowie das aufmerksame Beobachten von Schülern und das auf-Schüler-zugehen vertieft werden.

Der „pädagogische Tag“ als Fortbildungstag für Lehrende soll auch tatsächlich als pädagogischer Tag genutzt werden. Beispielsweise ist Burn-out-Prävention für Lehrende zwar wichtig, ein Kollegiumsausflug für das Arbeitsklima fördernd, allerdings als ist beides für einen pädagogischen Tag nicht geeignet.

Die Weiterbildung für Quereinsteiger wird staatlich finanziert.