Strength in diversity - für ein modernes Landtagswahlrecht!: Unterschied zwischen den Versionen

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Politik muss Repräsentation schaffen - nicht nur von Ü50-Männern! Um mehr Frauen*1 und junge Menschen ins Landesparlament zu bringen, braucht es eine Änderung des2 geltenden Wahlrechts.3
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Politik muss Repräsentation schaffen - nicht nur von Ü50-Männern! Um mehr Frauen* und junge Menschen ins Landesparlament zu bringen, braucht es eine Änderung des geltenden Wahlrechts. Diese dringend notwendige Wahlrechtsreform wurde zwar im aktuellen Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen festgeschrieben, scheiterte aber am Widerstand der konservativen Abgeordneten sowie am fehlenden Nachdruck der Grünen. Doch auch während der Regierungszeit von Grün-Rot zwischen 2011 und 2016 bewegte sich dies bezüglich herzlich wenig.
Diese dringend notwendige Wahlrechtsreform wurde zwar im aktuellen Koalitionsver-4 trag zwischen CDU und Grünen festgeschrieben, scheiterte aber am Widerstand der5 konservativen Abgeordneten sowie am fehlenden Nachdruck der Grünen. Doch auch6 während der Regierungszeit von Grün-Rot zwischen 2011 und 2016 bewegte sich dies-7 bezüglich herzlich wenig.8
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Wir Jusos fordern die SPD-Landtagsfraktion deshalb auf, noch in der laufenden Legislaturperiode im Parlament einen erneuten Anlauf zu starten, um das Landtagswahlrecht zu ändern. Ziel soll die Einführung eines Zwei-Stimmen-Wahlrechts, sprich die Verbindung von Mehrheits- und Listenwahl, sein.
Wir Jusos fordern die SPD-Landtagsfraktion deshalb auf, noch in der laufenden Legisla-9 turperiode im Parlament einen erneuten Anlauf zu starten, um das Landtagswahlrecht10 zu ändern. Ziel soll die Einführung eines Zwei-Stimmen-Wahlrechts, sprich die Verbin-11 dung von Mehrheits- und Listenwahl, sein.12
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Zudem appellieren wir an die Verantwortlichen der SPD Baden-Württemberg, diese Landes liste dann im Reißverschlussverfahren zu quotieren (also abwechselnd Frauen* und Männer* zu platzieren) und Kandidierende im Juso-Alter angemessen einzubeziehen. Hierbei erinnern wir an den Beschluss zur Jugendquote, mindestens 10% der aussichtsreichen Listenplätze mit Personen unter 35 Jahren zu besetzen.
ZudemappellierenwirandieVerantwortlichenderSPDBaden-Württemberg,dieseLan-13 desliste dann im Reißverschlussverfahren zu quotieren (also abwechselnd Frauen* und14 Männer* zu platzieren) und Kandidierende im Juso-Alter angemessen einzubeziehen.15 Hierbei erinnern wir an den Beschluss zur Jugendquote, mindestens 10% der aussichts-16 reichen Listenplätze mit Personen unter 35 Jahren zu besetzen
 

Aktuelle Version vom 2. Juli 2020, 13:24 Uhr

Politik muss Repräsentation schaffen - nicht nur von Ü50-Männern! Um mehr Frauen* und junge Menschen ins Landesparlament zu bringen, braucht es eine Änderung des geltenden Wahlrechts. Diese dringend notwendige Wahlrechtsreform wurde zwar im aktuellen Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen festgeschrieben, scheiterte aber am Widerstand der konservativen Abgeordneten sowie am fehlenden Nachdruck der Grünen. Doch auch während der Regierungszeit von Grün-Rot zwischen 2011 und 2016 bewegte sich dies bezüglich herzlich wenig. Wir Jusos fordern die SPD-Landtagsfraktion deshalb auf, noch in der laufenden Legislaturperiode im Parlament einen erneuten Anlauf zu starten, um das Landtagswahlrecht zu ändern. Ziel soll die Einführung eines Zwei-Stimmen-Wahlrechts, sprich die Verbindung von Mehrheits- und Listenwahl, sein. Zudem appellieren wir an die Verantwortlichen der SPD Baden-Württemberg, diese Landes liste dann im Reißverschlussverfahren zu quotieren (also abwechselnd Frauen* und Männer* zu platzieren) und Kandidierende im Juso-Alter angemessen einzubeziehen. Hierbei erinnern wir an den Beschluss zur Jugendquote, mindestens 10% der aussichtsreichen Listenplätze mit Personen unter 35 Jahren zu besetzen.