Reform der Steuer für Kapitalerträge

Aus SPD Baden-Württemberg
Version vom 12. April 2016, 11:33 Uhr von DirkBaranek (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Ab 2017 entfallen große Teile des internationalen Bankgeheimnisses. Künftig muss einer ausländischen Steuerbehörde nicht nur die Kapitalerträge, sondern auch…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ab 2017 entfallen große Teile des internationalen Bankgeheimnisses. Künftig muss einer ausländischen Steuerbehörde nicht nur die Kapitalerträge, sondern auch das Kapital, welches im Ausland liegt, genannt werden. Dies eröffnet zusätzliche Handlungsspielräume für eine gerechtere Besteuerung von Kapitalerträgen. Warum soll Kapital niedriger besteuert werden als Arbeitseinkommen? Deshalb fordern wir:

- Eine Besteuerung der Kapitalerträge eines jeden in Deutschland steuerpflichtigen Individuums zu dem momentan gültigen und persönlichen Steuersatz.

- Um Kleinanleger zu schützen, fordern wir gleichzeitig eine Erhöhung des Freistellungsauftrages von 801€/Person auf 1201€/Person. Für Ehegatten mit einem gemeinsamen Freistellungsauftrag gilt demnach ein Freibetrag bis zu 2402€. Der bisherige Vorweg-Abzug der Kapitalertragssteuer (25 %) soll beibehalten werden als Vorauszahlung, vergleichbar mit dem Abzug der Lohnsteuer vom Arbeitslohn.