Neues Schulfach zur Förderung von Völkerverständigung und Toleranz

Aus SPD Baden-Württemberg
Wechseln zu: Navigation, Suche

Beschluss des Juso-Landesausschusses am 11. Dezember 2011 in Offenburg

Neues Schulfach zur Förderung von Völkerverständigung und Toleranz

Wir sind eine Partei die sich durch Offenheit und Toleranz auszeichnet. Wir wollen eine Gesellschaft, die die Menschen aneinander heranführt, statt sie zu trennen. Im jetzigen System des Religionsunterrichts ist dies jedoch die Praxis. Schülerinnen und Schüler lernen getrennt , statt sich in der Schule im Rahmen eines Unterrichtsfaches mit anderen Wertvorstellungen auseinanderzusetzen und darüber zu diskutieren. Aus unserer Sicht würde ein verpflichtender Unterricht für alle , der diese Thematiken abdeckt, die Toleranz und den Dialog zwischen den Menschen fördern und die Kluft zwischen verschiedenen Anschauungen verkleinern. Deshalb fordern wir Jusos:

Die Einführung eines neuen Schulfaches, bei dem den SchülerInnen neutral Wissen über Geschichte und Merkmale verschiedener Religionen vermittelt werden und die philosophischen Denkansätze zu Wert- und Moralvorstellung und Ethiken ebenso näher gebracht werden, wie die Besonderheiten verschiedener Ethnien.

Dieses Fach soll ab der 1. Klasse verpflichtend für alle SchülerInnen sein.

Auf eine bestimmte Konfession ausgelegter Religionsunterricht soll als Fach erhalten bleiben, bei dem die SchülerInnen auf freiwilliger Basis entscheiden dürfen, dies zusätzlich zu belegen.

Das neue Schulfach soll den bisher verpflichtenden bisherigen Religions-, sowie Ethikunterricht ablösen.