Lieferengpässe von Medikamenten vermeiden – Bundeslager für lebensnotwendige Medikamente: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 20. Januar 2020, 12:34 Uhr

Wir fordern die Errichtung eines Bundeslagers für lebensnotwendige Medikamente.

Im ersten Schritt sollte unter Leitung des Bundesgesundheitsministeriums eine Expertenkommission zur Definition der infrage kommenden Medikamente eingerichtet werden. Die Expert*innen in dieser Kommission müssen in ihrer Zusammensetzung alle Interessensvertretungen repräsentieren. Wir schlagen vor, dass Patientenvertreter*innen, praktizierende Ärzt*innen, Vertreter*innen aus dem Apothekerverband, Vertreter*innen der Kliniken, Mitglieder aus dem Medikamentenproduzierenden Gewerbe und den Bundesministerien in dieser Kommission vertreten sind.

Im zweiten Schritt werden 16 zentraleMedikamentenlagerstätten (1 in jeder Landeshauptstadt) (…)unter Leitung und Verantwortung des Gesundheitsministeriums aufgebaut. Die Finanzierung ist noch zu klären.

Wir fordern zudem, dass nach einer Einführung des Medikamentenlagers in Deutschland, eine europäische Lösung nach diesem Vorbild zu etablieren ist.

In unseren Augen besteht bei diesem komplexen Thema ein sofortiger Handlungsbedarf an mehreren Seiten/Fronten. Eine lückenlose medizinische Versorgung der Menschen ist ein elementarer Bestandteil einer funktionierenden Zivilgesellschaft.