Lebensrettung am Limit

Aus SPD Baden-Württemberg
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Lebensrettung am Limit

Die Jusos Baden-Württemberg fordern eine Informationskampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über die Fälle, in denen der Rettungsdienst angerufen werden sollte und über alternative Möglichkeiten. Entsprechende Informationen könnten über Arztpraxen, Krankenkassen und Krankenhäuser sowie andere Organisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz gestreut werden und potentiellen PatientInnen nahe gebracht werden.

In wiederholten Fällen von einem bewussten Missbrauch soll geprüft werden, ob die Kosten des Einsatzes von den PatientInnen übernommen werden könnten. Es kommt leider auch oft genug vor, dass diverse Arztpraxen den Rettungsdienst anrufen, ohne, dass diese Fälle indiziert sind. Da ein Arzt in der Lage sein sollte, diese Notwendigkeit einschätzen zu können, sollen im Falle nicht-indizierter Notrufe auch hier Bußgelder für den Arzt/die Ärztin anfallen.

Zudem soll geprüft werden, ob es langfristig sinnvoller, sozialer und effizienter ist, den Rettungsdienst - ähnlich wie in den meisten Großstädten - der Feuerwehr anzugliedern. Eine Teilzeitbeschäftigung, beispielsweise im Rahmen eines Medizintrainings soll weiterhin ermöglicht werden.