Landwirtschaft

Aus SPD Baden-Württemberg
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Beschlossen auf dem Landesparteitag am 22. Januar 2011

Antrag: U&V2


Antragsteller: KV Waldshut


Beschluss: Annahme

Der Landesparteitag hat beschlossen:

Die Landesregierung muss im Rahmen ihrer Zuständigkeit die Förderung der Landwirtschaft im Ländlichen Raum dahingehend ausrichten, dass Familienbetriebe zukunftsfähig bleiben und im Wettbewerb bestehen können.

Die besonders schwierigen Produktionsbedingungen landwirtschaftlicher Betriebe in Mittel- und Höhenlagen so zu fördern und zu unterstützen, dass eine flächendeckende Bewirtschaftung und Offenhaltung der Landwirtschaft nachhaltig gesichert sind.

Ökolandbaubetriebe und konventionelle Betriebe, die auf Ökolandbau umstellen wollen, besonders zu fördern.

Die Landwirtschaftspolitik danach auszurichten, dass die gesellschaftlichen Aufgaben der Landwirtschaft, wie z.B. ökologisch wichtige Güter, natürliche Landschaften, Schutz der natürlichen Ressourcen, Klimaschutz und nachhaltige Bewirtschaftung, als kollektive Dienstleistung für die Gemeinschaft Existenz sichernd entlohnt werden.

Dass die Landesregierung sich für Obergrenzen für Direktzahlungen an Großlandwirte einsetzt.

Dass die Mittel der ersten Säule (Direktzahlungen) als wichtige Einkommensquelle für die Landwirtschaft möglichst erhalten bleiben.

Dass die Mittel in der zweiten Säule für Programme wie Landwirtschaftspflege, Naturschonende Bewirtschaftung und ökologischen Landbau ausgebaut werden.