Ist Luisa da? – Schutz vor Übergriffen in Clubs und Bars

Aus SPD Baden-Württemberg
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Die Jusos Baden-Württemberg fordern einen geschützten Raum zur Verfügbarkeit in Bars und Clubs und ähnlichen Einrichtungen. Sollten sich BesucherInnen in einer Situation wiederfinden, in der sich unwohl, bedroht oder belästigt fühlen, soll das Personal diese Personen über kurze Wege in den entsprechenden geschützten Raum führen können. Dort sollen dann weitere, situationsangemessene Schritte wie bspw. das Verständigen der Polizei eingeleitet werden während sich das Opfer in Sicherheit befindet. Es müsste kein Raum für diesen Zweck geschaffen werden. Jeder Raum, der ausschließlich für das Personal zugänglich ist oder von diesem genutzt wird wäre ausreichend. Immer wieder werden Bars und Nachtclubs Szenen von sexuellen oder sonstigen Übergriffen. Das blind-date stellt sich als weniger charmant heraus als gedacht, der Mann von der Tanzfläche drängt sich immer mehr auf und lässt nicht locker und die Frau, die du vorhin auf ein Bier eingeladen hast wird dir jetzt schon unheimlich. Solche Situationen hat fast jede Person schon einmal miterlebt. Oft enden solche Szenarien mit einem Gefühl der Angst und Überforderung – im schlimmsten Fall gewalttätigen Ausschreitungen/Gewalttaten. Besonders im Ausland, haben sich viele Bars und Clubs dieser Situation bereits angenommen - mit Hilfe von „Luisa“.

Sollte sich eine Person bedroht oder unwohl fühlen, allerdings Angst haben sich allzu klar gegenüber dem Personal zu äußern, kann sie problemlos an der Bar fragen, ob Luisa da ist. Diese Frage signalisiert dem Personal, dass etwas nicht stimmt, woraufhin es die betroffene Person schnell und diskret in einen sicheren Raum begleitet, um mit ihr die Situation zu klären und ggf. das weitere Vorgehen zu besprechen. Das kann ein schnelles Verschwinden durch die Hintertür sein, aber auch ein sofortiger Anruf bei der Polizei.