Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft (AsF-Landesausschuss)

Aus SPD Baden-Württemberg
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Landesparteitag 21. und 22. September 2001 in Kehl



Antragsteller: AsF-Landesausschuss

Empfänger: Parteivorstand, Bundestagsfraktion, Bundesregierung



Der Landesparteitag hat beschlossen:


Das in den Koalitionsvereinbarungen und im Programm „Frau und Beruf – Aufbruch in der Gleichstellungspolitik“ geforderte Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft ist wichtiger Bestandteil einer fortschrittlichen Gesellschaftspolitik.

Der Landesparteitag fordert die Bundesregierung und die Bundestagsfraktion auf, dieses Gesetzesvorhaben mit Nachdruck zu verfol-gen und damit eine gesetzlich verankerte Handlungsverpflichtung für

- die Tarifparteien, also für Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände,

- die Betriebsparteien, also für Betriebsrat und Arbeitgeber und für Arbeitgeber in Betrieben, in denen es keinen Betriebsrat gibt, zu schaffen, um

- Lohngerechtigkeit herzustellen,

- benachteiligende Arbeitsbedingungen beschäftigter Frauen zu verbessern,

- den Beschäftigtenanteil der Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen.