Generelles Verbot von großkalibrigen Waffen für Privatpersonen und keine Aufbewahrung von scharfer Munition in Privathaushalten (OV Winnenden): Unterschied zwischen den Versionen

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== Landesparteitag 27. und 28. November 2009 in Karlsruhe ==
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'''Antragsteller: Ortsverein Winnenden'''
 
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Wir fordern das generelle Verbot von großkalibrigen Waffen für Privatpersonen.   
 
Wir fordern das generelle Verbot von großkalibrigen Waffen für Privatpersonen.   
 
Wir fordern weiter, dass Waffen und Munition  an  getrennt  gesicherten Orten aufzubewahren sind und wir fordern außerdem, dass scharfe Munition nicht im Privathaushalt aufbewahrt werden darf.
 
Wir fordern weiter, dass Waffen und Munition  an  getrennt  gesicherten Orten aufzubewahren sind und wir fordern außerdem, dass scharfe Munition nicht im Privathaushalt aufbewahrt werden darf.
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'''Der Antrag wurde auf dem Landesparteitag beschlossen"

Version vom 28. Januar 2010, 12:22 Uhr

Landesparteitag 27. und 28. November 2009 in Karlsruhe

Antragsteller: Ortsverein Winnenden


Vorbemerkungen:

1. Deutschland ist ein Rechtsstaat. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Es besteht daher seitens einer Privatperson nicht die Notwendigkeit Schusswaffen und Munition zur Selbstverteidigung im privaten Haushalt zu deponieren bzw. bei sich zu führen.

2. In Deutschland dienen Schusswaffen im Privatbesitz daher der persönlichen Befriedigung bzw. werden zur Ausübung des Schießsportes benötigt. Beide Motive machen nicht zwingend erforderlich, dass Schusswaffen und die entsprechende Munition am gleichen Ort aufbewahrt werden und schnell verfügbar sein müssen.

3. Die schreckliche Erfahrung vieler Amokläufe – der letzte Amoklauf fand am 11. März 2009 in Winnenden und Wendlingen statt – und auch vieler Familientragödien ist, dass die Durchführung solcher Bluttaten mit legalen Waffen im Privatbesitz erfolgt.


Antrag:

Die Gesellschaft muss alles tun, um das Risiko solcher Untaten weiter zu reduzieren.

Wir fordern das generelle Verbot von großkalibrigen Waffen für Privatpersonen. Wir fordern weiter, dass Waffen und Munition an getrennt gesicherten Orten aufzubewahren sind und wir fordern außerdem, dass scharfe Munition nicht im Privathaushalt aufbewahrt werden darf.


Der Antrag wurde auf dem Landesparteitag beschlossen"