Gehaltsgerechtigkeit schaffen- Manager*innengehälter an den Durschnitt koppeln

Aus SPD Baden-Württemberg
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Die Jusos Baden-Württemberg fordern, dass EU-Weit in Jedem Unternehmen mit mehr als 125 Mitarbeiter*innen das höchste gezahlte Gehalt, einschließlich Boni, Aktienanteilsausgaben etc. nicht mehr als das 20-fache des Durchschnittgehaltes einer Vollzeitäquivalentstelle betragen darf. Der höchste Stundenlohn darf außerdem maximal das 30-fache des niedrigsten Stundenlohns betragen. Leiharbeitskräfte und in der Europäischen Union tätige Subunternehmen werden in die Berechnung explizit inkludiert. Die Berechnung erfolgt auf der Grundlage aller gezahlten Gehälter.

Ein weiterer Vorteil dieses Weges ist, dass die Leitungsebene der Unternehmen einen Anreiz haben, dass Gehaltsniveau ihrer Angestellten zu erhöhen. In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, dass Leiharbeitskräfte und Subunternehmen inkludiert werden da dies sonst eine Umgehung auf Kosten von Scheinselbständigen und Leiharbeiter*innen ermöglichen würde. Besonders betroffen wären dadurch Firmen, die durch einen großen Niedriglohnanteil ihre soziale Verantwortung mit Füßen treten.