Ermordung Z. Djindjics

Aus SPD Baden-Württemberg
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Beschluss der Juso-Landesdelegiertenkonferenz 2003 vom 14. bis zum 16. März 2003 in Bühl


Nach der Ermordung Z. Djindjics ist ein großes Machtvakuum in Serbien entstanden.

Der Beschluss des serbischen Kabinetts den Ministerpräsidenten jeweils im Wochentakt zu wechseln, stellt eine Schwächung der Regierung dar. Da Djindjic eine große Lücke in der noch jungen Demokratie Serbiens hinterlässt, ist nicht sicher, ob schnell ein geeigneter Kandidat für diese Aufgabe gefunden werden kann. Es besteht also die Gefahr, dass antidemokratische Kräfte die Oberhand gewinnen.

Um Sicherheit und Frieden in Europa – insbesondere auf dem Balkan- zu gewährleisten, fordern wir die Bundesregierung auf sich zusammen mit ihren Freunden in der Welt für ein demokratisches Serbien stark zu machen. Diese Frage darf auf den weltpolitischen Bühne nicht untergehen.