Den Schwerbehindertenausweis entbürokratisieren: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 20. Januar 2020, 11:53 Uhr

Allein der Antrag auf Schwerbehinderung erfordert den seitenlangen Nachweis von Krankheiten, Arztberichten usw. Wird er – nach oft monatelanger – Bearbeitungszeit endlich bewilligt, können jedoch die damit verbundenen Vorteile oft gar nicht genutzt werden. Die sog. Nachteilsausgleiche müssen nämlich extra beantragt werden. Dazu gehört z.B. die Plakette, um auf einem Behindertenparkplatz parken zu dürfen oder die Befreiung von den Rundfunkgebühren. Dadurch entsteht ein unnötiger Mehraufwand, da bei der Bewilligung des Schwerbehindertenausweises schon klar ist, welche Nachteilsausgleiche mit dem jeweiligen Merkzeichen verbunden sind. So würde es eine große Erleichterung an bürokratischem Aufwand – sowohl für die Behörden, als auch für die Schwerbehinderten – bedeuten, diese Vorteile sofort nutzbar zu machen. Deshalb fordern wir den Antrag auf Schwerbehinderung und den Antrag auf Nachteilsausgleich in einen einzigen Antrag zusammenzufassen, zu bearbeiten und zu bewillligen. Für weniger Bürokratie und mehr Barrierefreiheit! Entsprechende Beratung muss von ausreichendem und qualifiziertem Personal vom Versorgungsamt/medizinisch-pädagogischen Dienst bereitgestellt werden