Den öffentlichen Dienst stärken: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 20. Januar 2020, 12:19 Uhr

Wir sehen, dass der öffentliche Dienst oftmals mit einer Beschäftigung in der freien Wirtschaft nicht konkurrenzfähig ist. Dabei ist die Bezahlung nicht das einzige Problem: Auch die wöchentliche Arbeitszeit ist mit durchschnittlich 38,5 Stunden pro Woche zu hoch. Dass die öffentliche Hand als Arbeitgeberin häufig nicht attraktiv genug ist, führt dazu, dass viele offene Stellen unbesetzt sind. Schätzungen von PwC besagen, dass die öffentliche Verwaltung bis zu 400.000 Stellen zusätzlich bräuchte, um ihren Aufgaben nachzukommen. Dass diese momentan nicht vorhanden bzw. nicht besetzt sind, führt dazu, dass die restlichen Beschäftigten stark überbelastet sind. Die öffentliche Hand muss zu einem attraktiven Arbeitgeber werden, deshalb fordern wir,… 1. dass die Bezahlung mit der freien Wirtschaft konkurrenzfähig wird 2. dass zunächst so viele neue Stellen geschaffen werden, dass sowohl die bereits vorhandene Lücke ausgeglichen als auch die von uns geforderte Arbeitszeitreduzierung kompensiert wird. 3. dass dann die wöchentliche Arbeitszeit auf 35 Stunden reduziert wird


Der Abschluss des neuen Tarifvertrages ist hinsichtlich seiner Gehaltserhöhung, insbesondere bei den niedrigen Erfahrungsstufen, zu begrüßen. Allerdings ist die Laufzeit des auf 30 Monate abgeschlossenen Tarifvertrages zu lang und kann nur ein erster Schritt zur gerechten Bezahlung im Öffentlichen Dienst sein.