Behörden in Baden-Württemberg sollen Vorreiterrolle in der Gleichstellungspolitik einnehmen

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Behörden in Baden-Württemberg sollen Vorreiterrolle in der Gleichstellungspolitik einnehmen

Die Personalpolitik bei Behörden muss untersucht werden. Warum sind so wenige Frauen in Führungspositionen? Wo liegen die Gründe? Welche Probleme bzw. Hindernisse gibt es? Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss allgemein verbessert werden. Die Behörden sollen deshalb dazu verpflichtet werden in ihrem Chancengleichheitsplan verbindliche Maßnahmen festzuschreiben, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Dazu gehören folgende Maßnahmen: flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeiten und die Möglichkeit Homeoffice Tage einzurichten, auch an behördeneigene Betreuungsmöglichkeiten für Kinder wäre zu denken. Des Weiteren gehört zu einer Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf der massive Ausbau der Kindertagesstätten im Land.Einführung von Fernstudiengängen, sowie die Möglichkeit während der Elternzeit auch in Teilzeit studieren zu können, wären weitere Anreize zur Weiterbildung.

Des Weiteren muss eine verbindliche Frauenquote eingeführt werden. Auf Führungsebene, also für die Besoldungsgruppe B, fordern wie eine Frauenquote von 40%, auf die mit allen Beförderungen und Neueinstellungen hinzuwirken ist. Frauen die in Teilzeit arbeiten, dürfen nicht von Aufstiegschancen ausgeschlossen werden und auch leitende Positionen müssen nach Hamburger Vorbild grundsätzlich teilbar sein.