Arbeitsprogramm des Landesvorstands

Aus SPD Baden-Württemberg
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In der Vergangenheit haben wir als Jusos Baden-Württemberg immer wieder bewiesen, dass wir in der Lage sind, Antworten auf die drängenden gesellschaftlichen Fragen zu finden und dass wir dabei auch vor unbequemen Themen und Diskussionen nicht zurückschrecken.

Im vor uns liegenden Arbeitsjahr wollen wir den bereits eingeschlagenen Weg, unsere Arbeit innovativ und modern zu gestalten und weiterzuentwickeln weiter gehen. Wenn es uns gelingt, junge Menschen von uns und für unsere Ideen zu begeistern, gelingt es uns auch, die SPD wieder auf die Überholspur zu bringen. Bei Debatten um wichtige, die Zukunft beeinflussende Themen, müssen gerade wir gehört werden.

Bei all unseren Diskussionen, Workshops und inhaltlichen Positionierungen haben wir als Jusos Baden-Württemberg immer im Hinterkopf, dass unsere Verantwortung für eine bessere und gerechtere Gesellschaft nicht an den deutschen oder europäischen Außengrenzen aufhört. In Zeiten, in denen wir in der politischen Debatten häufig nur mit uns selbst beschäftigt sind, geraten Probleme in anderen Teilen unseres Planeten in den Hintergrund. Das wollen wir ändern:

Global Justice: Unsere internationale Verantwortung für den globalen Süden

„Armut zu überwinden ist keine Tat der Barmherzigkeit, sondern ein Akt der Gerechtigkeit“, brachte Bürgerrechtler Nelson Mandela seine Überzeugung auf den Punkt. Insbesondere uns Jusos sollte dieses Zitat zum Nachdenken anregen: Stoßen private und staatliche Initiativen zur Entwicklungszusammenarbeit tatsächlich nachhaltige Veränderungen an oder dienen sie oftmals nur der Beruhigung unseres schlechten Gewissens?

Als überzeugt internationalistischer Verband werden wir uns im bevorstehenden Arbeitsjahr unter dem Motto „Global Justice: Unsere internationale Verantwortung für den globalen Süden” mit den wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Konzepten der Zukunft beschäftigen.

Wir wollen Diskussionen über die Bekämpfung des ökonomischen Ungleichgewichts zwischen Ländern des globalen Südens und Industrienationen, über den Umgang mit Migration und Flucht sowie deren Ursprünge wie Klimawandel und Krieg führen. Allem voran werden wir Visionen formulieren, wie jeder einzelne Mensch weltweit Zugang zu Infrastruktur und Fortschritt erhält, wie absolute Armut endgültig überwunden werden kann und wie mit begrenzten Ressourcen fair umzugehen ist. Dabei werden wir einzelne Länder des globales Südens, deren Strukturen und Voraussetzungen exemplarisch in den Mittelpunkt stellen.

Da sich dieses Vorgehen im vergangenen Arbeitsjahr als vorteilhaft herausgestellt hat, werden sich erneut zwei Projektgruppen bilden, die auf unseren Verbandsveranstaltungen unterschiedliche Facetten des Arbeitsthemas aufgreifen.

Die Projektgruppe „Think global“ rückt die Rolle von internationalen Akteuren und Zusammenhängen in ihren Fokus.

Staatengemeinschaften wie die EU und einzelne Industrienationen betreiben aktive Entwicklungszusammenarbeit, jedoch bleiben die Resultate häufig hinter den Erwartungen zurück. Dazu kommt, dass jene Länder Entwicklungshilfe nicht nur, aber auch als Instrument zur Umsetzung eigener politischer Interessen betrachten. Die veralteten Mechanismen staatlicher Entwicklungshilfe wollen wir kritisch betrachten sowie Lösungsvorschläge zur künftigen Organisation von Entwicklungszusammenarbeit debattieren.

Global agierende Organisationen wie die Vereinten Nationen, deren Gliederungen und der Internationale Währungsfonds bestimmen die offiziellen wie inoffiziellen Spielregeln der Entwicklungszusammenarbeit maßgeblich mit. Wir werden ihre Rolle gleichfalls hinterfragen und darüber sprechen, ob zunächst strukturelle Veränderungen der Institutionen selbst die Voraussetzung einer modernen Entwicklungszusammenarbeit bilden.

Ebenso werden wir uns mit den Strategien und dem Einfluss von Nicht-Regierungs-Organisationen beschäftigen.

Die marktradikale Globalisierung hat die Kluft zwischen Notleidenden und Privilegierten in den vergangenen Jahrzehnten weiter vertieft. Zeitgleich sind private Unternehmen und Kapitalgeber auf dem Feld der Entwicklungspolitik unterwegs, die zumeist reine Profitmaximierung und nicht die Wertschöpfung vor Ort im Blick haben.

Wir wollen über unsere Idealvorstellung eines gerechten Welthandels sprechen und auch politisch bis dato unpopuläre Fragestellungen wie jene nach den Grenzen des globalen Wachstums aufwerfen. Als sozialistischer Landesverband ist es für uns selbstverständlich, dass alternative, sozial-gerechte und antikapitalistische Konzepte die Grundlage für unsere Projektarbeit bilden. Unser Ziel ist es, den Kapitalismus durch eine gerechte Weltwirtschaftsordnung zu ersetzen.

Die Projektgruppe „Act local“ wird die Gegebenheiten und Potenziale in den Ländern des globalen Südens näher betrachten.

Hierzu gehört die Analyse der Regierungsformen und -Praktiken in den betroffenen Staaten. Erschreckend oft blockieren autoritäre Regierungen die Entwicklungszusammenarbeit oder sind politisch derart schwach, dass sie die sichere Umsetzung von Maßnahmen nicht garantieren können.

Wir wollen Wege der Korruptionsbekämpfung, Demokratisierung und Rechtsstaatlichkeit erörtern, ohne dabei den Fehler zu begehen, westliche Sichtweisen überbewerten zu wollen.

Wir werden uns ansehen, wie die konkrete Realisierung entwicklungspolitischer Projekte langfristig gelingen kann - und zwar stets unter Beteiligung der Menschen vor Ort.

Selbstbestimmung und Teilhabe durch Schul- sowie Berufsbildung, der Ausbau sozialer und verkehrlicher Infrastruktur, die Gleichberechtigung von Frauen sowie der Umgang mit Umwelt- und Klimaschäden soll dabei inhaltlich im Zentrum stehen.

Gleichfalls werden wir diskutieren, wie moderne Entwicklungszusammenarbeit bestehende Wirtschaftsstrukturen verändern und Alternativen wie genossenschaftliche Formen bedingen kann. In diesem Zusammenhang debattieren wir auch über die Philosophie des Social Business und der Mikrokredite.

Als progressiver Jugendverband verfolgen wir mit der Wahl dieses Arbeitsthemas das Ziel, innovative Ansätze zu debattieren und in unsere Mutterpartei zu tragen.

Gemeinsam stärker!

Bei unserem WIR-Kongress im vergangenen Arbeitsjahr haben wir den ersten Schritt hin zu einer anderer Kultur in unserem Landesverband erfolgreich gemacht. Unser Umgang war in der Vergangenheit häufig geprägt von gegenseitigen Vorurteilen, verletzenden öffentlichen Angriffen auf Social Media und einem Klima, bei dem von einem „Miteinander” nicht gesprochen werden konnte. Die Analyse dieses Verhaltens, die von den Kreisverbänden bei der Zuhörtour genannten Wünsche und Verbesserungsvorschläge und die bestehende Einigkeit darüber, dass es so nicht weitergehen kann, mündeten in unser Miteinandermanifest. Dieses Miteinandermanifest soll ein Leitfaden für unsere zukünftige Zusammenarbeit und unseren Umgang miteinander sein. Der daraus folgende Kulturwandel bei den Jusos Baden-Württemberg ist allerdings kein Selbstläufer und wird auch nicht auf Knopfdruck mit dem neuen Arbeitsjahr 2019/2020 entstehen. Das Miteinandermanifest darf kein Beschluss für die Schublade, sondern muss mit Leben gefüllt werden. Die Verantwortung dafür trägt nicht nur der Landesvorstand oder die Kreisvorsitzenden, sondern jedes einzelne von unseren über 6.000 Mitgliedern. Der Schlüssel für eine vorurteilsfreie, sachliche und konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen bei den Jusos Baden-Württemberg ist, dass wir nicht nur die Auseinandersetzungen und Streitigkeiten der Vergangenheit ablegen, sondern uns vor allem immer wieder vor Augen führen, dass das, was uns verbindet, stärker ist als das, was uns trennt. Dabei ist es uns wichtig, dass wir eine  faire und wertschätzende Diskussionskultur im Miteinander und in allen Gremien der Jusos Baden-Württemberg schaffen. Dies bedeutet, dass insbesondere im Anbetracht der vergangenen Monate wir andere in ihren Meinungen nicht abwerten, sie nicht auf politische Strömungen reduzieren oder gar für den eigenen politischen Vorteil manipulieren. Wir alle setzen uns für eine starke Sozialdemokratie und eine bessere und gerechtere Gesellschaft ein, die niemanden ausgrenzt und für alle die gleichen Chancen bereit hält. Strittige inhaltliche Fragen werden wir in Zukunft ausschließlich fair und mit dem nötigen Respekt voreinander in unseren Debatten beantworten. Wir müssen uns wieder verstärkt bewusst machen, dass wir uns nur weiterentwickeln können, wenn wir uns inhaltlich streiten, bereit sind Kompromisse einzugehen und am Ende dieses Prozesses geschlossen hinter unseren Themen stehen - denn zusammenfassend gilt vor allem eines: Gemeinsam sind wir stärker!

Dieses Gefühl von Gemeinsamkeit wollen wir im kommenden Arbeitsjahr auch durch neue Formen der Beteiligung verstärken. Der Landesvorstand wird sich mit Mechanismen auseinandersetzen, die einen kontinuierlichen Fluss von Informationen aus dessen Arbeit ermöglichen. Da es dabei nicht nur um den reinen Versand von Landesvorstandsprotokollen gehen soll, wird der Landesvorstand ein für unsere Situation geeignetes Vorgehen beschließen. Zusätzlich sollen die Mitglieder und Teilnehmenden beispielsweise an Veranstaltungen in folgenden Bereichen die Möglichkeit bekommen aktiv an der Gestaltung unseres Verbandsalltags mitzuwirken:

Das Arbeitsthema des Arbeitsjahres 2020/2021 soll durch eine Urabstimmung unter allen Mitgliedern der Jusos Baden-Württemberg festgelegt werden. Vor der Abstimmung sollen alle Mitglieder die Möglichkeit bekommen, Vorschläge einzubringen. Der Landesvorstand möchte gemeinsam mit dem Landesausschusspräsidium über die Einführung einer „Aktuellen Stunde” zu politischen Fragen bei unseren Landesausschüssen diskutieren. Insofern das Landesausschusspräsidium dieser Möglichkeit zur Etablierung eines stärkeren aktuellen Fokus bei unseren Landesausschüssen zustimmt, sollte darüber entschieden werden, ob auch hier die Delegierten des Landesausschusses im Vorfeld die Möglichkeit bekommen, die Themen für diese „Aktuelle Stunde” vorzuschlagen und darüber abzustimmen. Unsere Politikwerkstätten wollen wir um eine Workshopphase erweitern, in der wir Raum für freie Debatten und inhaltlichen Austausch ermöglichen. Um auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer optimal eingehen zu können, soll auch hier die Möglichkeit bestehen, im Vorfeld Ideen einzureichen und mitzuentscheiden, wie diese Workshopphase gefüllt werden soll.

Zu einer offenen und wertschätzenden Kultur in unserem Verband gehört auch, dass Kritik und Verbesserungsvorschläge offen angesprochen werden können. Am Ende unserer Veranstaltungen - wie den Politikwerkstätten oder dem WIR-Kongress - wird aktuell bereits aktiv das Feedback der TeilnehmerInnen eingeholt. Diese Vorgehensweise wollen wir ausweiten. Der Landesvorstand wird bis zur ersten Veranstaltung auf Landesebene nach der Sommerpause Mechanismen diskutieren, wie dieses Vorgehen weiter verbessert und auf andere Veranstaltungsformate übertragen werden kann. Hierbei wird unter anderem geprüft, inwieweit eine technisch unterstützte und anonyme Form des Feedbacks genutzt werden kann. Durch das Vorleben einer aktiven Feedbackkultur durch die Landesvorstandsmitglieder, die auf der einen Seite verbesserungswürdige Punkte anspricht und auf der anderen Seite Lob und Anerkennung vermittelt, wollen wir dafür sorgen, dass eine Feedbackkultur auf allen Ebenen unseres Landesverbandes entsteht. Hierzu wollen wir uns eben auch selbstkritisch mit unserem eigenen Handeln auseinandersetzen.


Politische Bildung: Unsere Veranstaltungsformate

Die Umgestaltung von Verbandswochenenden hin zu Politikwerkstätten war ein voller Erfolg! Phasen zur freieren inhaltlichen Diskussion haben sich ebenso bewährt wie ein anderer zeitlicher Ablauf. Auf dieser Grundlage wollen wir auch im kommenden Jahr wieder zwei Politikwerkstätten organisieren: Im Mittelpunkt stehen dabei inhaltliche Workshops zum Arbeitsthema „Global Justice“, tagesaktuelle Debatten und Austausch zwischen Jusos aus gesamt Baden-Württemberg sowie gemeinsames Feiern.

Unter dem Stichwort „Jusos vor Ort“ ergänzen wir die Politikwerkstätten durch Besichtigungen und Kurz-Trips in der Nähe der jeweiligen Location. Hierdurch wollen wir unseren Mitgliedern spannende Eindrücke verschaffen, die ausschließlich interne Diskussionen nicht bieten können.

In der zweiten Hälfte des Arbeitsjahres werden wir zum bereits achten Mal unseren WIR-Kongress ausrichten. Mehr denn je soll hierbei im Vordergrund stehen, dass Jusos unterschiedlicher Ausrichtungen mehr verbindet als trennt.

Zusätzlich zum gewohnten Eventcharakter und Workshopangebot werden wir einen Slot einrichten, bei dem alle TeilnehmerInnen Forderungen und Inhalte sammeln, die unsere Juso-Kampagne zur Landtagswahl 2021 bestimmen sollen. Im Rahmen des WIR-Kongresses wollen wir außerdem Räume für den Austausch zwischen Kreisverbänden ähnlicher Größe schaffen, um so die Vernetzung im Verband zu stärken.


Engagement bei den Jusos bewirkt was - und macht richtig Spaß! Das wollen wir Juso-Neulingen vermitteln, sie untereinander vernetzen und Ihnen Skills an die Hand geben. Zu diesem Zweck halten wir an unseren Neumitgliederseminaren fest.

Jusos in der Kommunalpolitik

Wir Jusos übernehmen Verantwortung - für die Zukunft unserer Kommunen! Ob Ortschafts-, Gemeinde- oder KreisrätIn gestalten wir Politik direkt vor der Haustür. Diese Potenziale vor Ort wollen wir ausschöpfen!

Unterstützung für unsere Local Heroes

Den frisch- und neugewählten Juso-RätInnen sowie kommunalpolitisch Interessierten werden wir zu Beginn des Arbeitsjahres einen Workshoptag anbieten, um sie mit der Praxis in der Kommunalpolitik vertraut(er) zu machen. Methodische Impulse werden inhaltliche Diskussionen dabei ergänzen. Auch die Vernetzung untereinander soll Platz finden, wobei wir diese über das Jahr hinweg fortsetzen wollen. Dazu wollen wir auch Möglichkeiten diese Vernetzung online zu erweitern, beispielsweise durch entsprechende Gruppen auf dem JuCon. Zugleich werden wir den persönlichen kommunalpolitischen Austausch fördern, dies in unsere bestehenden Verbandsveranstaltungen integrieren und separate Treffen organisieren.

Da zwar jede Gemeinde vor individuellen Herausforderungen steht, zahlreiche Themen aber landesweit dieselben sind, werden wir zudem gemeinsam Antragsmuster für kommunale Gremien erarbeiten.

Berufsziel: BürgermeisterIn! - Unser Nachwuchsprogramm für kommunale Führungskräfte

Im Austausch mit KommunalpolitikerInnen und BürgermeisterInnen haben wir erkannt, dass die lokale Ebene neue Chancen für die SPD in Baden-Württemberg bietet: Überdurchschnittliche Wahlergebnisse in (Groß-)Städten und junge BürgermeisterInnen von Wertheim bis Tengen zeigen, dass für uns als SozialdemokratInnen Gestaltungsspielräume auch jenseits der Landtage und des Bundestags möglich sind. Wir wollen interessierte Jusos bereits früh mit kommunalpolitischen Themen vertraut machen, um einigen von Ihnen einen alternativen Weg in der Politik aufzuzeigen: Als Kommunalos und BürgermeisterInnen! Dazu streben wir insbesondere Veranstaltungen zur Vernetzung und Methoden-Workshops in Zusammenarbeit mit Organisationen wie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), dem Fritz-Erler-Forum und der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitk (SGK) in Baden-Württemberg an.

Neue Wege in der Regioarbeit

Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam mit den Juso-Kreisverbänden den Ist-Zustand der Regioarbeit evaluiert und Vorschläge diskutiert, wie wir unsere Regioarbeit in der Zukunft gestalten wollen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden wir die Regioarbeit auf neue Beine stellen.

Mit Pilotprojekten Regioarbeit reformieren

Das Schlagwort „Digitalisierung“ soll in unseren Regionen konkret werden: im anstehenden Arbeitsjahr werden wir mehrere Online-Tools hinsichtlich ihrer Benutzbarkeit, Datensicherheit und Funktionsumfang evaluieren, dabei werden OpenSource Tools bevorzugt. Der Austausch zwischen den jeweiligen Kreisverbänden sowie mit den RegiobetreuerInnen soll so vereinfacht werden. In sämtlichen Regionen findet bis zum Ende des Arbeitsjahres mindestens eine Regiokonferenz online statt - über welche Plattform(en) dies umgesetzt werden kann, legt der Landesvorstand fest. Durch den Wegfall der Anfahrtszeit soll ein niederschwelliges und zeitsparendes Angebot für unsere Mitglieder in der Fläche der Regionen entstehen. Außerdem soll die Regioarbeit beim Update des JuCon eine Rolle spielen: Wir richten für die Regionen eigene Gruppen ein, die für unterschiedliche Zwecke genutzt werden können. So können dort gemeinsame Veranstaltungen geplant, Dokumente wie Anträge hochgeladen und regionalpolitische Neuigkeiten debattiert werden.

Online-Regioarbeit kann und soll den persönlichen Kontakt zwischen den Kreisverbänden und mit den RegiobetreuerInnen aber keinesfalls ersetzen! Am Format der klassischen Regiokonferenzen halten wir deshalb fest, Ausgestaltung und Anzahl sollen jedoch mit den betroffenen Kreisvorsitzenden abgestimmt werden.

Als komplett neues Element werden wir Patenschaftsmodelle zwischen Kreisverbänden fördern. Im Rahmen dessen benennt ein stärkerer Kreisverband PatInnen für einen strukturschwächeren Kreisverband innerhalb der Region. Die PatInnen supporten den schwächeren Kreisverband dann in seinem politischen Alltag, zum Beispiel bei der Planung von Aktionen. Hierbei soll insbesondere das Juso-Engagement im ländlichen Raum gestärkt werden. Der Landesverband übernimmt für die PatInnen die anfallenden Fahrtkosten, damit diese auch vor Ort präsent sein können. Die Patenschaften werden stets das Einverständnis beider Kreisverbände voraussetzen - die RegiobetreuerInnen legen diese Patenschaften nicht eigenmächtig fest, sondern begleiten diese ausschließlich im Dialog mit den Kreisvorsitzenden.

Ferner werden wir in den Regionen darüber sprechen, wie wir SchülerInnen und Azubis für die Jusos begeistern können, denn diese sind nach wie vor unterrepräsentiert. In Kooperation mit den Kreisverbänden nehmen wir diese beiden Gruppen in den Mittelpunkt und starten auf sie gerichtete Neumitgliederkampagnen. Diese werden in der Region aufgesetzt, realisiert und beziehen nach Möglichkeit Akteure wie Gewerkschaften mit ein.

Um einen Überblick in der Arbeit der Regiobetreuer*innen zu bekommen, soll in der ersten bis zweiten Juniwoche per Telefonkonferenz die Regioarbeit final reflektiert werden. Dazu hält der/die Regiobetreuer*in gegenüber den Mitgliedern der Region einen Rechenschaftsbericht.

Neues Jahr - neue Regionen

Da der überwältigende Wunsch besteht, den bisherigen Zuschnitt der Regionen zu überarbeiten und einen stärkeren Fokus auf gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV zu legen, werden wir ab dem kommenden Arbeitsjahr die Regionen wie folgt zuschneiden:

Stuttgart: Kreisverbände Stuttgart, Rems-Murr, Esslingen, Böblingen, Ludwigsburg und Göppingen Heilbronn-Franken: Kreisverbände Heilbronn, Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Main-Tauber, Neckar-Odenwald Ostwürttemberg-Oberschwaben: Kreisverbände Ostalb, Heidenheim, Ulm, Alb-Donau, Biberach, Ravensburg Neckar-Alb: Kreisverbände Tübingen, Reutlingen, Zollernalb und Sigmaringen Bodensee-Südlicher Schwarzwald: Kreisverbände Konstanz, Bodensee, Rottweil, Schwarzwald-Baar, Waldshut, Tuttlingen Breisgau: Kreisverbände Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Emmendingen, Ortenau Mittelbaden: Kreisverbände Karlsruhe-Stadt, Karlsruhe-Land, Pforzheim, Enzkreis, Calw, Freudenstadt, Rastatt/Baden-Baden Metropolregion Rhein-Neckar: Kreisverbände Mannheim, Heidelberg, Rhein-Neckar

Digitaler Verband

Überall, wo Arbeitsprozesse vereinfacht oder verkürzt werden können, wollen wir digitale Alternativen anbieten, um den Arbeitsaufwand sowohl für das Landesbüro als auch den Landesvorstand und die Kreisverbände selbst möglich gering zu halten.

Unsere digitale Plattform, das JuCon, soll endlich weiterentwickelt werden. Klar ist, dass Strukturen nur sinnvoll sind, wenn sie auch genutzt werden und einen Mehrwert für alle Beteiligten bieten. Interaktive Angebote und ein Fokus auf die regionale Arbeit sind dabei wünschenswert. Das JuCon soll allerdings in erster Linie als Cloud dienen: Viel zu oft sind Hürden für Jusos, welche neu ins Amt als beispielsweise Kreis- oder AG-Vorsitzende kommen, viel zu groß. Im kommenden Arbeitsjahr wollen wir uns daher im Landesvorstand nicht nur als permanente AnsprechpartnerInnen verstehen, sondern den gemeinsamen Wissensschatz, den wir über Jahre hinweg angesammelt haben, im JuCon festhalten. So haben alle aktiven Jusos in Baden-Württemberg Zugriff auf Best Practices, Sharepic-Vorlagen, allgemeine Informationen zur Juso-Arbeit und vieles mehr.

Für eine Neustrukturierung der Datenbank für Beschlüsse der SPD Baden-Württemberg (BeschlussWiki) treten wir weiterhin ein. Bei der Digitalisierung unseres Verbands ist der sensible und der datenschutzkonforme Umgang mit all unseren Daten unsere oberste Priorität. Bei unseren (cloudbasierten) Anwendungen setzen wir insbesondere auf die Nutzung von Servern innerhalb der EU sowie aktuelle Standards im Bereich Verschlüsselung (z.B. Zwei-Faktor-Authentifizierung, SSL-Verschlüsselung, etc.).

Unser Bild nach außen

Unsere aktive Pressearbeit wollen wir weiterhin erfolgreich fortsetzen. Es gilt nicht nur die Quantität von Pressemitteilungen und Zumeldungen zu steigern, sondern unsere Kontakte zu Journalistinnen und Journalisten auszubauen und damit unsere klassischen Kommunikationskanäle zu stärken. Wir erarbeiten gemeinsam mit dem Landesbüro ein modernes Pressekonzept, das auch insbesondere das Stichwort Earned Media, also vor allem aufsehenerregende Pressebeiträge und öffentliche PR-Aktionen, beinhalten soll.

Sowohl das KONTRA als auch das Social Media Team sind Grundpfeiler unserer Kommunikation in den Verband hinein als auch in die Öffentlichkeit und leisten hervorragende Arbeit. Trotz dessen sind wir uns bewusst, dass es immer wieder dazu kommt, dass sich beide ehrenamtlichen Gruppen mit ähnlichen Themen beschäftigen, gleiche Formate produzieren und damit Doppelstrukturen bilden. Kompetenzen sollen zukünftig klar zugeteilt und ein neues Konzept erarbeitet werden, dass unsere Strukturen verschlanken und effizienter machen kann, sowohl KONTRA als auch Social Media Team in seinen Kernbereichen erhält und deren Fäden gleichzeitig unter dem Dach „Öffentlichkeitsarbeit” zentral zusammenlaufen.

Für unsere Zielgruppen benötigen wir einen grundlegend modernen Online-Auftritt - in allen Bereichen. Das gilt auch für unsere Homepage, die dringend auf den aktuellen Stand gebracht werden muss. Ein ansprechendes Layout ist für uns ebenso wichtig wie Inhalte, die über einfache Textblöcke und Bilder hinausgehen. Unser Ziel ist eine interaktive Homepage, die sowohl informativ ist als auch Spaß macht. Unsere Kanäle auf sozialen Netzwerken wollen wir dabei bestmöglich einbinden und NutzerInnen außerhalb der eigenen Juso-Bubble erreichen.  

Frauenempowerment

Auch 2019 sind wir von vollständiger Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern noch weit entfernt - als Jusos Baden-Württemberg kämpfen wir deshalb entschlossen für eine feministische Gesellschaft, die jedem einzelnen Menschen Freiheit und Teilhabe ermöglicht. Genau dieser Anspruch muss sich auch in unserem Verband widerspiegeln!

Wir wollen deutlich mehr Frauen für die Jusos gewinnen: Das gelingt aber nur in Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden! Um Barrieren für Frauen abzubauen, wollen wir gemeinsam Ansätze zur Anwerbung und Einbeziehung von weiblichen Jusos diskutieren.

Außerdem lassen wir unser Veranstaltungsformat „Women meet up!“ wieder aufleben. Dabei werden wir attraktive Bildungsmaßnahmen und Workshops anbieten, die Juso-Frauen für das Engagement im Kreisverband und auf der Landesebene rüsten. Das Herzstück von „Women meet up!“ bildet die politische sowie gesellige Vernetzung weiblicher Mitglieder.

Zusätzlich werden wir das bereits in Grundzügen vorliegende Mentoringprogramm für Frauen fortsetzen und weiterentwickeln. Im Rahmen dessen fördern wir über das komplette Arbeitsjahr hinweg intensiv Frauen aus dem gesamten Landesverband: Dies bedeutet konkret, dass wir zum einen persönliche Kontakte zwischen den Teilnehmerinnen und erfahrenen Juso-Frauen herstellen werden. Ziel ist ein „Peer-to-Peer“-Mentoring, wobei die Teilnehmerinnen Tipps für den politischen Alltag erhalten und von Erfahrungen des Gegenübers profitieren können. Zum anderen bringen wir die Teilnehmerinnen mit Vertreterinnen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, besuchen gemeinsam kulturelle Veranstaltungen und unternehmen Firmenbesichtigungen - alles unter dem Motto des Frauenempowerments. Hierdurch wollen wir gezielte Nachwuchsförderung betreiben und Frauen für Führungspositionen innerhalb der Jusos und auch der SPD vorbereiten. Der Landesvorstand legt dafür baldmöglichst eine Ausschreibung vor, auf die sich interessierte Frauen bewerben können.

Ein Verband, in dem sich alle wohl fühlen

Die Einrichtung einer Ombudsperson war ein wichtiger Schritt hin zu einem respektvollen Miteinander in unserem Verband. Ziel war es, allen Jusos die Möglichkeit zu geben, sich bei Problemen und Konflikten auch an eine Vertrauensperson außerhalb des Juso-Landesvorstandes wenden zu können. Um diesem Anspruch weiterhin gerecht zu werden und darüber hinaus mehr Vertrauen zu schaffen, soll deshalb ein Ombuds-Team eingerichtet werden.

Der Landesvorstand wird hierzu bis zum ersten Landesausschuss des neuen Arbeitsjahres ein Konzept ausarbeiten, das dort vorgestellt und beschlossen werden soll. Gleichzeitig wird dieser Landesausschuss die Mitglieder des Ombuds-Teams per Wahl bestimmen. Der Ausbau zu einem Ombuds-Team soll dafür Sorge tragen, dass es eine Vielfalt an stetigen Ansprechpartnerinnen bzw. stetigen Ansprechpartnern gibt, zu denen alle Jusos eine Vertrauensbasis aufbauen können. Die Vielfalt unseres Verbands spiegelt sich dementsprechend auch im Ombuds-Team wider, Offenheit und Zugänglichkeit werden gesteigert. Zusätzlich wird damit gewährleistet, dass bei jeder Veranstaltung der Jusos Baden-Württemberg mindestens eine Ansprechperson anwesend ist.

Unsere Arbeit in der SPD

Wir als Jusos Baden-Württemberg verstehen uns als inhaltlicher Motor der SPD uns als inhaltlicher Motor der SPD für eine junge, progressive, linke Politik.. Diesem Anspruch wollen wir auch im nächsten Arbeitsjahr wieder gerecht werden. Der Landesvorstand des SPD Baden-Württemberg hat sich Anfang 2019 dafür entschieden, den Prozess zur Erarbeitung unserer Zukunftsvision für ein Baden-Württemberg im Jahr 2030 fortzusetzen. Das Ergebnis dieses Prozesses wird den Erfolg der SPD bei der nächsten Landtagswahl im Jahr 2021 maßgeblich beeinflussen. Als Jusos ist es unsere Verantwortung diesen Prozess aktiv mitzugestalten. Unsere Erwartungshaltung an die SPD ist dabei klar: Wenn es um die Zukunft unseres Bundeslandes geht, muss die junge Generation mitbestimmen, wie ein sozialeres, gerechteres, nachhaltigeres und modernes Baden-Württemberg im Jahr 2030 aussehen wird.

Neben diesem Fokus auf die inhaltliche Positionierung der Landespartei darf die strukturelle Weiterentwicklung der SPD nicht in Vergessenheit geraten. Beim Landesparteitag in Sindelfingen wurde unser Antrag „Strukturdebatten überwinden - gesellschaftliche Fragen lösen” mit großer Mehrheit angenommen. Als Jusos Baden-Württemberg werden wir dafür Sorge tragen, dass dieser Antrag nicht ein leerer Beschluss bleibt, sondern in reales Handeln umgesetzt werden. Die SPD braucht offene und neue Partizipationsmöglichkeiten um möglichst viele Mitglieder für die Mitarbeit zu begeistern. Die SPD braucht eine neue Kommunikationsstrategie, die dafür sorgt, dass alle Gliederungen die gleichen Themenschwerpunkte in der öffentlichen Wahrnehmung setzen. Und die SPD braucht ein Mentoring- und Förderungsprogramm, welches sich gezielt dafür einsetzt neue Mitglieder zu gewinnen, junge Menschen Verantwortung zu übertragen und den Frauenanteil in unserer Partei deutlich zu erhöhen. Im kommenden Arbeitsjahr wollen wir als Jusos Baden-Württemberg regelmäßig evaluieren und mit dem Landesvorstand der SPD darüber ins Gespräch kommen, wie die Entwicklung der Landespartei nicht nur in diesen drei Themenfeldern vorangeht, sondern auch in allen anderen in unserem Antrag beschlossenen Punkten. Bundesverband

Die Arbeit des Juso-Bundesverbands wollen wir weiterhin aktiv und ausschließlich konstruktiv begleiten. Wir werden uns mit Delegationen an Projektgruppen, Kongressen und anderweitigen Veranstaltungen stets aktiv beteiligen. Unsere auf Landesebene ausdiskutieren Beschlüsse tragen wir auf die Bundesebene und versuchen durch eine starke inhaltliche Präsenz die Beschlusslage der Bundesjusos zu bereichern. Im Mittelpunkt unserer Änderungsanträge zu anderen Anträgen und unserer Wortbeiträge auf dem Bundeskongress steht unsere differenzierte Haltungen gegenüber allen Meinungen innerhalb des Bundesverbandes.

Das Verhältnis zwischen den Jusos Baden-Württemberg und dem Bundesverband war in der Vergangenheit oft genug von Distanz geprägt. Alte Denkmuster wollen wir im kommenden Arbeitsjahr aufbrechen und uns gegenüber den Bundesjusos weiter öffnen. Für uns ist dabei aber auch klar, dass dies auf beiden Seiten erfolgen muss: Organisatorische Reformen gehören dabei genauso dazu wie das Bekenntnis zu einem pluralistischen Bundesverband, in dem niemand aufgrund seiner Meinung oder seiner Verbandszugehörigkeit von anderen ausgeschlossen wird.

Zusammenarbeit mit den Juso-Hochschulgruppen

Im vergangenen Jahr haben wir als Juso-Hochschulgruppen einen Schwerpunkt auf die inhaltliche Antragsarbeit gesetzt. Mit der Erarbeitung einer Strategie für die Hochschule der Zukunft haben wir den Grundstein für den für die zukünftige Beschlusslage der SPD gelegt. Damit unsere Arbeit jedoch Früchte trägt, müssen wir Sie auch weitertragen. Die besten Beschlüsse nutzen uns nichts, wenn wir sie nicht unseren WählerInnen vermitteln können. Dafür ist es notwendig Räume zu erschließen, welche wir bisher nicht genug beachtet haben. Im kommenden Arbeitsjahr, wollen die Juso-Hochschulgruppen sich unterschiedlichen Hochschularten, wie Pädagogischen, Musikalischen und Technischen Hochschulen,  widmen. Wir wollen die Ideen und Anregungen der Studierenden aufnehmen und unsere Lösungsvorschläge weitertragen. Dies wollen wir durch eine starke Zusammenarbeit mit Kreisverbänden in denen es keine Hochschulgruppen erreichen. Durch Verteilaktionen und Veranstaltungen an den Hochschulen wollen wir in den Dialog mit den Studierenden kommen. Durch neue Ideen und Perspektiven wollen wir uns denjenigen widmen, die wir bisher noch nicht ausreichend berücksichtigt haben.

Durch erfolgreiche Arbeit vor Ort wollen wir die Gründung neuer Hochschulgruppen an diesen Hochschulstandorten forcieren. Wichtig ist uns dabei nachhaltige Strukturen zu schaffen und die neuen HochschulgrüpplerInnen von Anfang an begleiteten und unterstützen. Wir setzen hierbei ebenfalls auf eine starke Zusammenarbeit aller Ebenen: von den Kreisverbänden über den Landesverband bis zum Bundesvorstand.

Bündnisarbeit

Gemeinsam mehr erreichen! Die Zusammenarbeit mit befreundeten und uns politisch nahestehenden Organisationen wollen wir in den kommenden Monaten spürbar ausweiten: Hierzu werden wir offene Diskussionsformate und lockere Treffen mit BündnispartnerInnen anbieten, die möglichst vielen Jusos zugänglich sein sollen - beispielsweise auf Politikwerkstätten und Regiokonferenzen. Bei der Planung und Umsetzung unserer politischen Kampagnen werden wir BündnispartnerInnen intensiver einbeziehen: Wir sind dankbar für die Sichtweisen und Anregungen unserer BündnispartnerInnen und wollen diese in unsere inhaltliche Diskussion mit einfließen lassen. Dies ermöglicht es uns, Forderungen breiter zu streuen, in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen zu werden und nicht zuletzt politisch aktive Jugendliche aus anderen Bereichen mit den Jusos vertraut zu machen.

Der Fokus unserer künftigen Bündnisarbeit liegt klassisch auf Gewerkschaften und deren Jugendverbänden sowie Wohlfahrts- und Umweltschutzorganisationen. Gleichzeitig wollen wir mit VertreterInnen politischer Bewegungen wie „Fridays for Future“ oder der #saveyourinternet-Proteste ins Gespräch kommen.

Weiterhin pflegen wir sowohl den "kritischen" Austausch mit den Jugendverbänden anderer politischer Parteien als auch den Dialog mit verschiedenen AkteurInnen aus Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Medien.

Aktiv im Kampf gegen rechts

Klar ist - in Zeiten, in denen Donald Trump Präsident werden kann und in denen rechtspopulistische und -extreme Kräfte stark in deutschen Parlamenten vertreten sind, muss die Sozialdemokratie ihre Bemühungen im Kampf gegen rechts intensivieren. Wir stehen bereit, um gemeinsam mit anderen Organisationen und Verbänden, aber auch unseren Kreisverbänden selbst auf die Straße zu gehen und Demonstrationen sowie die Organisation und Teilnahme dieser unterstützen. Unsere Anstrengungen wollen wir hierbei verstärken und ggf. neue Formate entwickeln, um uns landesweit besser zu vernetzen und unsere Kräfte als Jusos aus ganz Baden-Württemberg zu bündeln.