Antrags- und Rederecht für Juso-Hochschulgruppen auf Landesparteitagen (Juso-Landesausschuss): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Landesparteitag 21. und 22. September 2001 in Kehl'''
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'''Antragsteller: Juso-Landesausschuss'''
  

Aktuelle Version vom 19. Mai 2010, 09:08 Uhr

Landesparteitag 21. und 22. September 2001 in Kehl




Antragsteller: Juso-Landesausschuss


Der Landesparteitag hat beschlossen:

Ergänzung im Statut in § 9 Landesparteitag in Abschnitt (2) unter Punkt 8. nach „... der Landesarbeitsgemeinschaften„:

„und ein Sprecher oder eine Sprecherin der Juso-Hochschulgruppen„

sowie in Abschnitt (3) unter Punkt 4. nach: „... beschlussfassendes Gremium„:

„sowie das Landeskoordinierungstreffen der Juso-Hochschulgruppen„


Begründung:

Die Juso-Hochschulgruppen sind die Studierendenorganisation der SPD und der Jusos. Als solche bieten sie Studierenden aller Altersgruppen die Möglichkeit, sich politisch zu engagieren und sprechen hierdurch viele junge Menschen an, die bisher noch nicht politisch aktiv waren, oder es wieder werden wollen. Hierdurch sind sie eine wichtige Möglichkeit der SPD und der Jusos, um an den Hochschulen Präsenz zu zeigen und neue Mitglieder zu gewinnen.

Die Ansiedlung der Juso-Hochschulgruppen an den Hochschulen sowie ihre relativ homogene Zusammensetzung aus Studierenden sind Faktoren, welche ihre vorrangige Beschäftigung mit Themen der Wissenschafts- und Bildungspolitik erklären. Hierbei kommt ihnen zugute, daß ihre Mitglieder aus verschiedenen Regionen und Ländern kommen und sie somit auf eine Vielzahl von Ideen und Erfahrungen zurückgreifen können. Darüber hinaus setzen sich die Juso-Hochschulgruppen aus Studierenden der verschiedensten Fachbereiche zusammen, wodurch eine interdisziplinäre Herangehensweise an die Problemstellungen gewährleistet wird. Zusätzlich zeichnen sie sich durch eine problemoriente Arbeit aus, welche auf ihrem aktiven Einsatz in den Studierendenvertretungen beruht. So stellen die Juso-Hochschulgruppen seit Jahren in Ulm die absolute Mehrheit und in Mannheim die relative Mehrheit.

Mit der Hochschulinitiative des SPD-Parteivorstands hat die SPD ein Signal gesetzt, sich zukünftig mehr an den Hochschulen engagieren zu wollen. Die Förderung der Juso-Hochschulgruppen wird hier ausdrücklich als eines der Ziele genannt. Vor dem Hintergrund dieses Umstands und der oben dargestellten Tatsachen halten wir es für sinnvoll, den Juso-Hochschulgruppen ein eigenständiges Antrags- und Rederecht auf Landesparteitagen einzuräumen. Durch ein solches Recht wird nicht nur ein intensiverer Diskurs zwischen den Studierenden und der SPD ermöglicht, sondern auch ein intensiverer Austausch mit den Hochschulen im allgemeinen.