Afghanistan: Nach uns die Sintflut, oder wie?

Aus SPD Baden-Württemberg
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Beschluss des Juso-Landesausschusses am 14. April 2013 in Villingen-Schwenningen

Wir fordern die Bundestagsfraktion der SPD sowie den Parteivorstand dazu auf, Konzepte zu entwickeln, um die Sicherheit der zivilen Hilfskräfte , die vor Ort bei der Bundeswehr in Afghanistan angestellt waren, nach dem geplanten Abzug der Bundeswehr (Ende 2014), zu gewährleisten. Folgende Berufsgruppen wären davon betroffen: Dolmetscher*innen, Wachpersonal, Handwerker*innen, Köchinnen und Köche, Küchenhilfskräfte, Reinigungskräfte, Gärtner*innen, Lagerarbeiter*innen, Liegenschaftsarbeiter*innen, Kraftfahrer*innen, Arbeiter*innen, Kfz-Schlosser*innen/-Mechaniker*innen, Fitnesswartinnen und -warte, Redakteurinnen und Redakteure, Einkäufer*innen/Beschaffer*innen, Fluglotsinnen und -lotsen und Lehrer*innen. Der Schutz kann z.B. in Form von Einreisemöglichkeiten für die Betroffenen nach Deutschland sowie deren engerem Familienkreis geschehen.