Abschaffung der FSK Feiertagszensur

Aus SPD Baden-Württemberg
Wechseln zu: Navigation, Suche

Abschaffung der FSK Feiertagszensur

Neben den Altersfreigaben entscheidet die FSK auch über die Eignung von Filmen für die Vorführung an Feiertagen. Nach dem Grundgesetzes (Art. 140) sind Sonntage und christliche Feiertage gesetzlich geschützt. Besonderen Rechtsschutz genießen "stille Feiertage" wie Karfreitag, Allerheiligen, Buß- und Bettag, Volkstrauertag und Totensonntag.

Insgesamt befinden sich 765 Filme auf dem Feiertagsverbots-Index der FSK und dürfen an den „stillen Feiertagen“ nicht im Fernsehen oder Kino gezeigt werden. Der Grund hierfür ist, dass die FSK die mehr als 700 Filme nicht zur Vorführung an diesen Tagen freigegeben hat.

Damit ein Film für die stillen Feiertage freigegeben wird, muss der Rechteinhaber des Films eigens einen kostenpflichtigen Prüfantrag bei der FSK stellen. Daraus folgt, dass jeder Film, der nicht zu kostenpflichtigen Prüfung bei der FSK eingereicht wird, automatisch auf den Index gesetzt wird.

Aufgrund des mehr als fragwürdigen, willkürlichen und widersprüchlichen Verfahrens fordern die Jusos Baden-Württemberg die konsequente Abschaffung des Verbots von Filmen an bestimmten Feiertagen, zu denen beispielsweise „Das Leben des Brian“, „Die Brüder Löwenherz“, "Lotta zieht um", „Heidi in den Bergen“ und „Die Feuerzangenbowle“ gehören. Dadurch würden auch die Kosten für den zurzeit noch notwendigen Antrag entfallen.

Wie betonen, dass wir für eien vielfältige und offene Gesellschaft einstehen.