"Eine Zukunft, für die es sich zu lernen lohnt - Umweltbildung an Schulen stärken!"

Aus SPD Baden-Württemberg
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Wir fordern eine stärkere Einbindung des Themas Umwelt bereits frühzeitig in den Unterricht ab der ersten Klasse. Dabei sollen im Geographie-Unterricht die Folgen des Klimawandels, im Biologie-Unterricht seine Entstehung und in Deutsch, den Fremdsprachen, als auch im Politikunterricht, politische Haltungen und Ansätze kritisch hinterfragt und unter verschiedenen ethischen Perspektiven diskutiert werden. Auch gilt es, sich im Gemeinschaftskunde- sowie Wirtschaftsunterricht mit der Frage auseinanderzusetzen, ob Kapitalismus und ein auf Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem mit Umwelt- und Klimaschutz vereinbar sind.

Die Ausarbeitung des neuen Lehrplans soll in einem Arbeitskreis bestehend aus Schüler*Innenvertreter*Innen, Pädagog*Innen explizit auch Fachlehrer*innen, und Expert*Innenaus dem Umweltbereich erfolgen. Durch regelmäßige Projekttage und Aktionen soll bereits frühzeitig ein Bewusstsein für die Umwelt und das eigene Konsumverhalten geschaffen werden und Schüler*Innen Nachhaltigkeit und zukunftsorientiertes Handeln nähergebracht werden. Vor allem sollen auch eigenständige, praktische Arbeiten in diesem Rahmen gefördert werden, welche sich mit Umweltschutz befassen. Dabei muss diese Philosophie auch im Schulalltag gelebt werden. Die Schulen sollen als Vorbild agieren und umweltfreundliche Alternativen wie die Förderung von lokalem Mensaessen und Mülltrennung umsetzen.