Bildungszeitgesetz nachbessern! Ehrenamt unterstützen!

Aus SPD Baden-Württemberg
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Wir begrüßen es sehr, dass die grün-rote Koalition kurz vor dem Ende ihrer Legislaturperiode das Bildungszeitgesetz verabschiedet hat, und damit das Ehrenamt in Baden-Württemberg als eines der letzten Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland mit solch einem wichtigen Gesetz bereichert wurde.

Heutzutage ist Beruf ohne Weiterbildung undenkbar. Mit fünf freien Tagen pro Jahr haben wir für Beschäftigte, die sich weiterbilden, ein gutes Instrument. Das Bildungszeitgesetz kann aber nicht nur für betriebliche und politische Weiterbildung genutzt werden, sondern auch von ehrenamtlich Engagierten.

Das Ehrenamt wird in vielen Reden erwähnt und wird von Politik und Gesellschaft anerkannt und berücksichtigt. Daher können wir alsSPD Baden-Württemberg die Kritik am Bildungszeitgesetz nicht verstehen. Für die SPD Baden-Württemberg ist es unabdingbar, dass das Bildungszeitgesetz weiterbesteht.

Es liegt auf der Hand, dass sich Beschäftigte bei ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten Kompetenzen aneignen, die sich auch für den Beruf nutzen lassen. Hier werden die sozialen, kommunikativen und kreativen Potentiale der Beschäftigten erhöht, insbesondere in Zeiten zunehmenden Rechtspopulismus. Eine Weiterbildung für das Ehrenamt ist daher auch für den Beruf von Vorteil.

Um mehr Sicherheit für Fortbildungswillige und Vereine zu schaffen, muss in diesem Bereich seitens der Gesetzgeber noch nachgebessert werden. Aus unserer Sicht fehlt vor allem eine Dachverbandsregelung, die mehr Klarheit für Seminaranbieter vor Ort schafft.

Ebenso fordern wir eine bezahlte Freistellung nach dem Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts in der Jugendarbeit für ehrenamtlich Tätige in der Jugendarbeit (Maßnahmen der Jugenderholung, Leitung von Jugendbegegnungen, etc.).